29 June 2026, 20:25

VBU warnt vor Reformen: Minijobs in Deutschland drohen bürokratische Hürden und höhere Kosten

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor Reformen: Minijobs in Deutschland drohen bürokratische Hürden und höhere Kosten

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Die Änderungen würden dem Verband zufolge sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber finanzielle und bürokratische Belastungen mit sich bringen.

Minijobs ermöglichen es Unternehmen derzeit, saisonale Spitzenzeiten und kurzfristige Personalengpässe zu bewältigen. Branchen wie der Einzelhandel, die Gastronomie, das Handwerk, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Dienstleister sowie soziale Einrichtungen sind auf diese flexible Beschäftigungsform angewiesen.

Der VBU warnt, dass eine Abschaffung oder Einschränkung der geringfügigen Beschäftigung wie eine versteckte Steuer- und Abgabenbelastung wirken würde. Arbeitnehmer hätten am Ende weniger Nettoeinkommen, während Arbeitgeber mit höheren Lohnkosten, mehr Bürokratie und weniger Flexibilität konfrontiert wären.

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Statt die Reformen voranzutreiben, fordert der VBU die Regierung auf, Bürokratie abzubauen und Unternehmen zu entlasten. Bisher wurde noch keine endgültige gesetzgeberische Entscheidung über die geplanten Änderungen getroffen. Die Reformvorschläge bleiben weiterhin in der Diskussion. Unternehmen nutzen Minijobs weiterhin, um temporären Personalbedarf zu decken. Die Position des VBU unterstreicht die Sorgen vor steigenden Kosten und bürokratischen Hürden, falls das System verändert wird.

Quelle