23 April 2026, 06:21

Vandalismus zerstört barrierefreie Toilette am Brückelmühl-Parkplatz in Mülheim

Glasstür mit einem Schild "Geschlossene öffentliche Toiletten in der Nähe des Hauptparkplatzes" und einem unklaren Objekt auf der rechten Seite.

Vandalismus zerstört barrierefreie Toilette am Brückelmühl-Parkplatz in Mülheim

Barrierefreie Toilette am Brückelmühl-Parkplatz in Mülheim nach Vandalismus geschlossen

Die barrierefreie Toilette in der Nähe des Brückelmühl-Parkplatzes in Mülheim ist nach einem Akt der Zerstörung außer Betrieb genommen worden. Unbekannte haben die innere Sensorschiene gestohlen und das elektronische Türsystem beschädigt, sodass die Anlage nicht mehr nutzbar ist. Die Stadt prüft nun, wie der Zugang für Anwohner und Besucher wiederhergestellt werden kann.

Der Vorfall ereignete sich kürzlich; die voraussichtlichen Reparaturkosten belaufen sich auf etwa 1.500 Euro. Die barrierefreie Toilette verfügt über eine elektronische Tür, die per Knopfdruck geöffnet und geschlossen wird. Durch die Beschädigungen ist sie jedoch funktionsunfähig. Während der Hauptbereich der Toilettenanlage mit den Urinalen weiterhin zugänglich bleibt, ist der barrierefreie Bereich bis auf Weiteres gesperrt.

Als Sofortmaßnahme hat die Stadt einen ausfahrbaren Poller installiert, um zu verhindern, dass Fahrzeuge den Zugang blockieren. Bisher hatten parkende Autos den Türmechanismus versperrt und die Probleme verschärft. Bürgermeister Alexander Krey verurteilte den Vandalismus als "rücksichtslose Tat, die der Gemeinschaft schadet".

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Aktuell wird geprüft, ob das für die Wartung zuständige Unternehmen die Reparaturkosten übernimmt. Ein Zeitplan für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest.

Von der Schließung betroffen sind vor allem Menschen, die auf die barrierefreie Toilette angewiesen sind. Der Urinalbereich bleibt jedoch weiterhin nutzbar. Mit dem Poller will die Stadt künftige Behinderungen des Zugangs verhindern. Gleichzeitig laufen noch Gespräche über die Finanzierung der Reparaturen. Sobald eine Entscheidung getroffen ist, werden die Bürger informiert.

Quelle