Ulrike Mohr tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – eine Ära endet
Theo SchmitzUlrike Mohr tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – eine Ära endet
Ulrike Mohr ist nach Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurückgetreten. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära, in der sie große Projekte leitete und die Stadt durch bedeutende Herausforderungen führte. Oberbürgermeister David Langner würdigte ihre Führung und ihren nachhaltigen Einfluss auf die Gemeinschaft.
Während ihrer Amtszeit trieb Ulrike Mohr zahlreiche Schlüsselprojekte in Koblenz voran. Sie modernisierte die Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese und gründete das Internationale Pilot House. Zudem eröffnete sie die Feuerwehrwachen 2 und 3, sanierte das Freibad Oberwerth und erweiterte den Sportpark Oberwerth.
Ihre Amtszeit war auch von der Bewältigung außergewöhnlicher Krisen geprägt. Sie steuerte die Stadt durch die COVID-19-Pandemie, setzte sich mit den Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auseinander und unterstützte die Wiederaufbauarbeiten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal. Daneben verbesserte sie die Kinderbetreuung, stärkte die öffentliche Sicherheit und half Geflüchteten.
In ihrer Abschiedsrede betonte Mohr die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, faktenbasierten Entscheidungen und respektvollem Dialog. Oberbürgermeister David Langner lobte ihre Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und ihr Engagement. Er bezeichnete sie als eine dynamische Führungspersönlichkeit, die die Stadt nachhaltig geprägt habe.
Im Juli wird Dr. Dagmar Kranz das Amt der Oberbürgermeisterin übernehmen. Ulrike Mohr hinterlässt ein Erbe aus Kompetenz, Überzeugungskraft und einer Vielzahl abgeschlossener Projekte. Ihre Arbeit hat deutliche Spuren in der Koblenzer Infrastruktur und der Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft hinterlassen.






