04 April 2026, 18:19

Tarifstreit im ÖPNV Brandenburg beendet: 8,1 Prozent mehr Lohn für Bus- und Straßenbahnfahrer

Alte detaillierte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Landmarken mit begleitendem Text.

Tarifstreit im ÖPNV Brandenburg beendet: 8,1 Prozent mehr Lohn für Bus- und Straßenbahnfahrer

Ein neuer Tarifabschluss für Beschäftigte im ÖPNV Brandenburgs

Für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr Brandenburgs ist ein neuer Tarifvertrag ausgehandelt worden. Die Einigung folgt auf wochenlange Verhandlungen und wiederholte Streiks, die den Bus- und Straßenbahnverkehr in der gesamten Region lahmlegten. Beide Seiten haben die Bedingungen nun bestätigt – weitere Arbeitsniederlegungen über Ostern sind damit abgewendet.

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Zuvor waren die Gespräche ins Stocken geraten, woraufhin Warnstreiks den Verkehr in mehreren brandenburgischen Städten für bis zu zwei Tage zum Erliegen brachten. Die Auseinandersetzungen führten zu Verspätungen und Ausfällen, von denen tausende Pendler betroffen waren.

Der nun vereinbarte Tarifvertrag läuft über 27 Monate und sieht eine Gesamtlohnerhöhung von 8,1 Prozent vor. Im Schnitt entspricht das einem jährlichen Plus von 3,6 Prozent. Konkrete Stufen der Erhöhung: Ab dem 1. April 2026 steigen die Löhne um 3,2 Prozent, ein weiteres Jahr später, am 1. April 2027, folgt eine zusätzliche Anpassung um 2,5 Prozent. Zudem erhalten die Beschäftigten für die ersten drei Monate des neuen Vertrags eine einmalige Zahlung von 160 Euro.

Betroffen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bus- und Straßenbahnbetrieben im kommunalen Verkehrssektor Brandenburgs. Zwar wurden keine genauen Zahlen genannt, doch orientiert sich der Abschluss an übergeordneten bundesweiten Regelungen, die rund 150 Nahverkehrsunternehmen betreffen.

Mit dem neuen Tarifvertrag ist der Fahrplan über die Osterfeiertage gesichert. Die Lohnerhöhungen und die Einmalzahlung sollen die Forderungen der Belegschaft erfüllen und gleichzeitig stabile Betriebsabläufe gewährleisten. Die Vereinbarung schafft damit Planungssicherheit – für Beschäftigte wie Fahrgäste – in den kommenden Jahren.

Quelle