24 May 2026, 04:19

Steinmeiers "Ehrenamtstag": Wie ein Gartentag die Demokratie stärken soll

Steinmeier zum Verfassungstag: Demokratie braucht Handeln

Steinmeiers "Ehrenamtstag": Wie ein Gartentag die Demokratie stärken soll

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine neue Initiative zum Jubiläum des Grundgesetzes ins Leben gerufen, der deutschen Nachkriegsverfassung. Unter dem Namen „Ehrenamtstag“ soll die Aktion Bürgerinnen und Bürger – insbesondere junge Menschen – dazu motivieren, sich durch freiwilliges Engagement für die Demokratie einzusetzen.

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Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet und legte den Grundstein für das moderne Deutschland. Um sein Erbe zu würdigen, erklärte Steinmeier diesen Tag zum jährlichen „Ehrenamtstag“ – nicht als gesetzlichen Feiertag, sondern als Aktionstag der Mitmache.

Beim ersten „Ehrenamtstag“ besuchte der Bundespräsident den „Prinzessinnengarten“, einen Gemeinschaftsgarten in Berlin. Dort pflanzte er Zucchinisetlinge und half bei der Spinaternte – ein Zeichen für gelebte Bürgerbeteiligung.

Steinmeier betonte, dass Demokratie dann besonders stark sei, wenn sich Menschen aktiv einbringen. Er hofft, dass der Tag junge Freiwillige ermutigt, kurzfristige Aufgaben wie Online-Nachhilfe auszuprobieren – ohne langfristige Verpflichtungen. Durch gemeinsames Handeln, so sein Argument, festigten die Bürgerinnen und Bürger demokratische Werte und kämen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Kontakt.

Langfristig soll der „Ehrenamtstag“ zu einer jährlichen Tradition werden, an dem Deutsche ihre Verfassung feiern, indem sie einander und ihren Gemeinschaften helfen. Die Initiative zielt darauf ab, bürgerschaftliches Engagement niedrigschwelliger zu gestalten – besonders für die jüngere Generation. Statt Reden oder Festakten steht praktisches Handeln im Mittelpunkt: Gärtnern, Unterrichten oder die Unterstützung von Nachbarn. Die Organisatoren hoffen, dass der Tag zu einer dauerhaften Würdigung der demokratischen Grundwerte Deutschlands heranwächst.

Quelle