15 April 2026, 14:21

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach dem Weltcup-Finale

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Stangen, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren nach dem Weltcup-Finale

Zwei der erfahrensten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben nach dem Weltcup-Finale in Idre Fjäll ihren Rücktritt bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr hinterlassen ein Erbe aus Führung und Erfolg in dieser Sportart. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team.

Jonas Lenherr, 37, vertrat die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang. Im Laufe seiner Karriere startete er bei 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Seine Beständigkeit und Erfahrung machten ihn zu einer tragenden Säule des Teams.

Romain Détraz, 32, hatte immer wieder mit Rückschlägen aufgrund chronischer Rückenprobleme zu kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen sicherte er sich vier Weltcup-Podestplätze, darunter einen unvergesslichen Heimsieg in Arosa 2016. Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina plant er den Wechsel in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Beide Athleten spielten eine zentrale Rolle bei der Prägung des Schweizer Ski-Cross-Teams. Ihre Erfolge und ihre Führungsqualitäten haben bleibende Spuren im Sport hinterlassen.

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Der Rücktritt von Détraz und Lenherr schließt ein bedeutendes Kapitel des Schweizer Ski-Cross ab. Ihre Leistungen – sowohl auf als auch abseits der Piste – werden als Teil der Teamgeschichte in Erinnerung bleiben. Während Détraz mit seinem Wechsel zum IOC einen neuen Weg einschlägt, beendet Lenherr eine lange und erfolgreiche Karriere.

Quelle