Sechswöchige Vollsperrung der Südweststrecke in Frankfurt ab April 2026
Greta KochSechswöchige Vollsperrung der Südweststrecke in Frankfurt ab April 2026
Große Bahnstrecke in Süd-Frankfurt für sechs Wochen gesperrt
Ab dem 4. April 2026 wird eine wichtige Eisenbahnverbindung im Süden Frankfurts für sechs Wochen vollständig gesperrt. Die Südweststrecke zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof bleibt bis zum 15. Mai täglich geschlossen, um Brückenbauarbeiten und Gleismodernisierungen durchzuführen. Zwar werden Ersatzmaßnahmen einige Verbindungen aufrechterhalten, doch müssen Fahrgäste mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Betroffen ist ein zentraler Abschnitt des Netzes, was zu Änderungen bei mehreren Linien führt. Die Nachtzüge der RB58 zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk fallen während der Bauarbeiten komplett aus. Auch bei Früh- und Spätverbindungen im Fernverkehr kommt es zu Streichungen oder ausfallenden Halten.
Zwei provisorische Brücken ersetzen die bestehende Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße. Diese Übergangskonstruktionen werden den Zugverkehr bis Ende 2027 aufrechterhalten, während die neue, dauerhafte Brücke entsteht. Parallel dazu wird eine höhenfreie Kreuzung in der Nähe des Bahnhofs Forsthaus saniert, um den künftigen Betrieb zu verbessern.
Auf der RE59-Linie entfallen Verbindungen zwischen Frankfurt-Ost und dem Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Trotz der Sperrung laufen die Bauarbeiten neben einem eingeschränkten Zugbetrieb bis zur Fertigstellung des Projekts im Jahr 2027 weiter.
Die sechswöchige Vollsperrung beginnt am 4. April 2026. Die provisorischen Brücken sichern bis Ende 2027 zumindest einen Teil des Verkehrs. Betroffene Fahrgäste sollten sich regelmäßig über Ausfälle und Alternativrouten informieren. Die Modernisierungsmaßnahmen zielen auf eine zukunftsfähige Infrastruktur ab – doch während der Bauphase ist Geduld gefragt.






