23 May 2026, 16:21

Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur mit neuem Klimaschutz-Fahrplan

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf nachhaltige Infrastruktur mit neuem Klimaschutz-Fahrplan

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die Infrastrukturentwicklung des Landes aufgezeigt. In einem neu eingereichten Positionspapier gibt der Beirat Empfehlungen, wie der Sonderfonds Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) genutzt werden kann, um langfristige Nachhaltigkeit zu stärken. Die Vorschläge zielen darauf ab, Innovation, Energiesicherheit und Klimaschutz mit wirtschaftlichem Wachstum zu verknüpfen.

Die neue Amtszeit des Beirats beginnt am 1. Juli 2026. Er hat zugesichert, auch weiterhin wissenschaftliche Expertise bereitzustellen, um die Mittelverwendung des Fonds zu begleiten.

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Die Stellungnahme des Gremiums wurde an Prof. Dr. Armin Willingmann übermittelt und betont die Notwendigkeit strategischer Investitionen. Die Gelder sollten in widerstandsfähige, leistungsstarke Infrastruktur fließen, die Abhängigkeiten verringert und die regionale Wertschöpfung fördert. Ziel ist es, den Wandel Sachsen-Anhalts zu einer modernen, klimafreundlichen Wirtschaft zu beschleunigen und gleichzeitig zuverlässige Lieferketten zu sichern.

Als zentrale Förderbereiche wurden moderne Energie- und Heizsysteme, Wasserstofftechnologien, emissionsarmer öffentlicher Nahverkehr sowie nachhaltiges Bauen identifiziert. Diese Schwerpunkte decken sich mit den Erkenntnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie dem Klimaschutz-Fachplan des Landes.

Über die Infrastruktur hinaus unterstreicht der Beirat die Bedeutung langfristiger wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile. Investitionen müssten nachhaltigen Mehrwert schaffen und sowohl Klimaziele als auch die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Landes unterstützen. In seiner neuen Amtszeit wird das Gremium die Landesregierung weiterhin in Fragen der nachhaltigen Entwicklung, Energiepolitik und Klimamaßnahmen beraten.

Die Empfehlungen des Beirats sollen die Infrastruktur Sachsen-Anhalts über Jahre hinweg prägen. Durch den Fokus auf Innovation und Klimaresilienz könnten die vorgeschlagenen Investitionen die Energieunabhängigkeit stärken und die wirtschaftliche Stabilität des Landes festigen. Die Landesregierung wird die Ratschläge nun bei der Verteilung der Mittel aus dem Infra-SVG berücksichtigen.

Quelle