23 March 2026, 22:23

Rüdiger verteidigt harten Spielstil – aber räumt Fehler ein

Schwarzes und weißes Bild von Menschen und Tieren auf einem Feld mit einer Wand und Fenstern im Hintergrund, das den Text "Härte im Fußball kultivieren" unten zeigt.

Rüdiger verteidigt harten Spielstil – aber räumt Fehler ein

Antonio Rüdiger hat seinen aggressiven Spielstil verteidigt, räumt aber ein, dass einige seiner Zweikämpfe zu weit gegangen seien. Der für seine körperbetonte Spielweise bekannte Verteidiger von Real Madrid geriet kürzlich in die Kritik, nachdem er im Spiel gegen Getafe den Gegner Diego Rico ins Gesicht getroffen hatte. Dennoch betont er, dass seine Kompromisslosigkeit entscheidend für seinen Karriereerfolg gewesen sei.

Rüdigers harte Gangart prägt seit langem sein Spiel. In seiner Laufbahn sah er bereits acht Rote Karten – viermal nach direkter Roter Karte, viermal nach der zweiten Gelben. Seine letzte Sperre erhielt er im Mai 2024 gegen Al-Hilal, doch in der Liga blieb er seit neun Jahren ohne Platzverweis.

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Beim jüngsten Vorfall warf Rico Rüdiger vor, absichtlich gehandelt zu haben, und behauptete, dieser hätte schwere Verletzungen verursachen können. Der Schiedsrichter griff jedoch nicht ein. Rüdiger wies Ricos Reaktion später als übertrieben zurück, gab aber zu, dass einige seiner früheren Aktionen "völlig überzogen" gewesen seien.

Der Abwehrspieler ist überzeugt, dass seine Herangehensweise – das Studium der Gegner und frühe körperliche Signale – ihm den Weg zu Top-Klubs wie Real Madrid geebnet hat. Er fordert, dass die deutsche Nationalmannschaft eine ähnliche kompromisslose Mentalität entwickeln müsse, um bei der anstehenden WM erfolgreich zu sein. Aktuell wird er in der Hierarchie der deutschen Innenverteidiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck auf Platz drei geführt.

Rüdiger bleibt seinem robusten Stil treu, gesteht aber Fehler der Vergangenheit ein. Seine körperbetonte Spielweise sorgt weiterhin für Diskussionen – besonders nach dem Zusammenstoß mit Rico. Mit der WM vor der Tür könnte sein Auftreten die defensive Ausrichtung der deutschen Mannschaft im Turnier prägen.

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