Rheinmetall testet ferngesteuerte Shuttles am Düsseldorfer Flughafen ab 2026
Greta KochRheinmetall testet ferngesteuerte Shuttles am Düsseldorfer Flughafen ab 2026
Rheinmetall startet gemeinsam mit MIRA GmbH und Rheinbahn AG einen ferngesteuerten Shuttle-Service am Flughafen Düsseldorf. Das Pilotprojekt, das im Mai 2026 an den Start geht, soll die Fernsteuerung von Fahrzeugen unter realen Verkehrsbedingungen erproben. Unterdessen gab der Aktienkurs des Konzerns am Donnerstag um 4,3 Prozent nach und setzte damit den Abwärtstrend der vergangenen Wochen fort.
Ziel der Kooperation ist die Weiterentwicklung von Technologien für flexiblen, bedarfsgerechten Nahverkehr. Das System verbindet Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform und Echtzeit-Flottenmanagement. Während der Testphase wird aus Sicherheitsgründen ein Fahrer an Bord bleiben, um den Betrieb zu überwachen.
Das Vorhaben entstand im Rahmen des Forschungsprojekts PoQuaSIA und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Shuttle-Strecke verbindet den Bahnhof des Flughafens mit dem EUREF-Campus und dem Hauptterminal. Im Fokus der Bewertung stehen Betriebssicherheit, Systemstabilität, wirtschaftliche Machbarkeit und Skalierbarkeit.
Trotz der Erwartung eines großen Rüstungsauftrags der Bundesregierung bleibt die Rheinmetall-Aktie unter Druck. Am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro – ein Minus von 4,3 Prozent. Innerhalb des letzten Monats hat das Papier etwa 15 Prozent an Wert verloren.
Das Pilotprojekt soll praxisnahe Daten zur Nutzung ferngesteuerter Shuttles im städtischen Raum liefern. Bei Erfolg könnte die Technologie auf andere Städte ausgeweitet werden. Die Aktienperformance von Rheinmetall bleibt jedoch angesichts anhaltender Marktunsicherheiten belastet.






