11 May 2026, 04:14

Rekordbesuche im Brandenburger Landtag: Schüler entdecken Politik hautnah

Ein buntes illustriertes Dokument mit der Überschrift "Die glorreichen Reformen im Parlament", das mutige Texte und verschiedene lächelnde Menschen zeigt, die Fortschritt und Hoffnung symbolisieren.

Rekordbesuche im Brandenburger Landtag: Schüler entdecken Politik hautnah

Besuchsboom im Brandenburger Landtag: Immer mehr Schüler erleben Politik live

Im Jahr 2025 verzeichnete der Brandenburger Landtag einen deutlichen Anstieg an Schülerbesuchen. Über 1.790 Jugendliche nahmen an öffentlichen Debatten teil und erhielten so einen direkten Einblick in politische Entscheidungsprozesse. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse, um sie für die parlamentarische Arbeit zu begeistern.

Im Rahmen der Besuchsinitiative können Schulklassen Plenarsitzungen verfolgen – im Schnitt besuchten drei bis fünf Klassen jede Debatte. Viele Schulen entsandten sogar mehrere Gruppen, was das große Interesse an dem Angebot unterstreicht. Insgesamt begrüßte der Landtag im Laufe des Jahres rund 76.500 Gäste aller Altersgruppen.

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Besonders hoch war die Beteiligung aus dem Landkreis Oberhavel, von wo 337 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Es folgten Märkisch-Oderland mit 256 Besuchern und Ostprignitz-Ruppin mit 206. Aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und der Uckermark nahmen hingegen 2024 keine Schulen an dem Programm teil.

Allein im Jahr 2025 wurde das Angebot 47 Mal gebucht – ein Zeichen für die wachsende Beliebtheit bei Lehrkräften. Die Organisatoren hoffen, dass die praxisnahe Erfahrung mehr junge Menschen dazu motiviert, sich mit Politik auseinanderzusetzen.

Die Zahlen von 2025 bestätigen den Trend: Immer mehr Schülerinnen und Schüler nutzen die Möglichkeit, den Landtag zu besuchen. Während einige Landkreise besonders stark vertreten waren, blieben andere gänzlich unberücksichtigt. Das Programm bleibt eine wichtige Plattform, um Jugendlichen die Abläufe der politischen Willensbildung hautnah zu vermitteln.

Quelle