23 March 2026, 06:16

Petershausen feiert finanzielle Wende: Wasser und Abwasser 2026 in der Gewinnzone

Plakat mit Text und Logo, das besagt, dass Amerikaner durch Maßnahmen der Biden-Harris-Regierung gegen überhöhte Überziehungs- und Scheckgebühren jährlich 5,5 Milliarden US-Dollar sparen.

Petershausen feiert finanzielle Wende: Wasser und Abwasser 2026 in der Gewinnzone

Stadtwerke Petershausen (EGP) melden finanzielle Wende für 2026 – Wasser und Abwasser schreiben schwarze Zahlen

Die Petershausener Gemeindewerke (EGP) haben für das Jahr 2026 eine finanzielle Trendwende angekündigt: Sowohl die Wasserversorgung als auch die Abwasserentsorgung werden voraussichtlich Überschüsse erwirtschaften. Die positive Prognose folgt auf jüngste Gebührenanpassungen und eine Strategie, mit der frühere Defizite ausgeglichen werden sollen – ohne übermäßige Kostensteigerungen für die Verbraucher.

Die erwarteten Überschüsse sind auch auf eine Gebührenerhöhung zu Jahresbeginn zurückzuführen. Im Bereich Trinkwasser wird ein Plus von 110.000 Euro erwartet, bei der Abwasserbeseitigung sollen es 250.700 Euro sein. Die Anpassungen wurden so kalkuliert, dass sie die Fehlbeträge der vergangenen vier Jahre decken, ohne die Preise unangemessen in die Höhe zu treiben.

Zahlreiche kostspielige Infrastrukturprojekte wurden zudem auf 2027 verschoben, was die schwarze Null für 2026 zusätzlich sichert. Als öffentliches Versorgungsunternehmen ist die EGP gesetzlich verpflichtet, langfristig ausgeglichene Haushalte vorzulegen – die Gebühren müssen sich daher an den tatsächlichen Betriebskosten orientieren.

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Während es keine zentral erfassten Daten zu den genauen Preisentwicklungen in Petershausen gibt, stiegen die Gebühren in bayerischen Kommunen zwischen 2021 und 2025 typischerweise um jährlich 3 bis 7 Prozent. Ländliche Regionen wie Petershausen folgten dabei dem Landesdurchschnitt, was in fünf Jahren zu einer kumulativen Erhöhung von etwa 25 Prozent führte. Treibende Faktoren waren laut Berichten der Bayerischen Wasserwirtschaft und des Statistischen Bundesamts unter anderem Inflation, Energiekosten und notwendige Infrastrukturmodernisierungen.

Der Überschuss für 2026 ist das Ergebnis sorgfältiger Finanzplanung und zurückgestellter Investitionen. Mit den nun an den langfristigen Bedarf angepassten Wasser- und Abwassergebühren strebt die EGP stabile Betriebsabläufe an – bei gleichzeitiger Vorbereitung auf künftige Modernisierungsvorhaben. Die Anpassungen entsprechen dabei den Entwicklungen, die in den vergangenen Jahren bayernweit zu beobachten waren.

Quelle