Parkchaos in Mainz blockiert Rettungswege und gefährdet Radfahrer
Parkchaos am Wolfgang-Frank-Campus in Mainz sorgt für wiederholte Behinderungen auf Rad- und Fußweg
Das wiederkehrende Parkchaos in der Nähe des Wolfgang-Frank-Campus in Mainz führt zu massiven Behinderungen auf einem stark frequentierten Rad- und Fußweg. Besonders während der Osterferiencamps blockierten Autos Rettungswege – eine Gefahr für die Sicherheit. Sowohl die Stadt als auch Anwohner, die täglich auf den Weg angewiesen sind, zeigen sich besorgt.
Der Rad- und Fußweg in Mainz-Hartenberg-Münchfeld verbindet das Einkaufszentrum am Dr.-Martin-Luther-King-Weg mit den Sportanlagen. Er wird vor allem von Familien, Kindern und Sportlern genutzt. Trotz eines klaren Schildes mit der Aufschrift "Keine Einfahrt – Ausgenommen Rettungs- und Lieferfahrzeuge" missachten viele Autofahrer das Verbot und parken regelmäßig auf dem Weg, selbst an normalen Trainingstagen.
Verschärfte Probleme während der Ostercamps Während der Osterferiencamps I und II spitzte sich die Situation zu: Abgestellte Fahrzeuge versperrten der Feuerwehr den Zugang zu Rettungswegen, auch Notausgänge waren blockiert – ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Zwar betont der 1. FSV Mainz 05, für die Parkplatzüberwachung am Eisstadion-Parkplatz nicht zuständig zu sein, doch die Verantwortung für die Verkehrsregelung liegt bei der Stadt Mainz.
Striktere Kontrollen und Konsequenzen Die Behörden haben inzwischen die regelmäßigen Kontrollen in dem Gebiet wiederaufgenommen. Verstöße – etwa durch unerlaubtes Parken von Spielern oder Trainern – werden künftig nach Verkehrsrecht geahndet. Entweder muss das Einfahrtverbotsschild entfernt oder es müssen Sondergenehmigungen für die Zufahrt zum Bruchwegstadion erteilt werden.
Die Stadt hat verschärfte Maßnahmen angekündigt, um weitere Blockaden zu verhindern. Anwohner und Sportler sollen den Weg weiterhin ungehindert nutzen können, während unerlaubt abgestellte Fahrzeuge mit Strafen rechnen müssen. Ziel ist es, die Rettungswege dauerhaft frei und zugänglich zu halten.






