Neuwied plant nächste Schritte für kinderfreundliche Stadtentwicklung
Hannah BrandtNeuwied plant nächste Schritte für kinderfreundliche Stadtentwicklung
In Neuwied fand kürzlich ein Zukunftswerkstatt statt, um über die Initiative „Kinderfreundliche Kommune“ der Stadt zu diskutieren. Bei der Veranstaltung trafen sich Vertreter aus der lokalen Politik, Jugendräten, Kindertagesstätten und weiteren wichtigen Einrichtungen. Ziel war es, die bisherigen Fortschritte zu bewerten und die nächsten Schritte zur Förderung von Kinderrechten und -beteiligung zu planen.
Der Workshop begann mit einer Bestandsaufnahme der ersten Phase der Initiative. Die Teilnehmer analysierten kritisch die bisherigen Maßnahmen und entwickelten visionäre Ideen für die Zukunft. Zudem erarbeiteten sie konkrete Ansätze, um die Mitgestaltung der Kinder in ihrer Gemeinde zu stärken.
Bürgermeister Peter Jung betonte, wie wichtig es sei, die Ansichten von Kindern ernst zu nehmen. Dies komme nicht nur den Jungen und Mädchen zugute, sondern der gesamten Gesellschaft. Die Perspektiven der jungen Teilnehmer standen im Mittelpunkt der Diskussionen – ihre Vorschläge flossen direkt in die Planungen ein.
Neuwied nimmt eine besondere Stellung ein: Es ist die einzige von UNICEF zertifizierte „Kinderfreundliche Kommune“ in Rheinland-Pfalz. Die Initiative versteht sich als fortlaufender Prozess und nicht als einmaliges Projekt. Im Herbst 2026 werden die politischen Gremien der Stadt entscheiden, ob die zweite Phase der Zertifizierung angestrebt wird.
Die Zukunftswerkstatt gab einen deutlichen Impuls für die Stärkung der Kinderrechte in Neuwied. Gleichzeitig schuf sie Möglichkeiten für junge Menschen, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Über die nächste Phase der Zertifizierung wird 2026 politisch entschieden.
