Mainz stemmt sich gegen Zeitdruck: Ganztagsbetreuung für Grundschüler rückt näher
Theo SchmitzMainz stemmt sich gegen Zeitdruck: Ganztagsbetreuung für Grundschüler rückt näher
Mainz bereitet sich auf die kommende gesetzliche Verpflichtung zur Ganztagsbetreuung für Grundschüler vor
An der Brunnenschule in Mainz-Marienborn hat der Schulelternbeirat bestätigt, dass alle neuen Erstklässler einen Platz im Ganztagsangebot erhalten werden. Doch die Schule steht vor logistischen Herausforderungen, bevor das Schuljahr 2026/2027 beginnt.
Etwa 90 Kinder werden eine Nachmittagsbetreuung benötigen – eine Zahl, die als vergleichsweise überschaubar gilt. Im ersten Jahr werden voraussichtlich etwa die Hälfte, also rund 45 Plätze, erforderlich sein. Die Stadt garantiert, dass der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung für jeden Erstklässler erfüllt wird.
Ursprünglich war geplant, bis August 2026 eine provisorische Mensa zu errichten. Diese Pläne wurden jedoch aus Umweltschutzgründen verworfen. Stattdessen soll die bestehende Containeranlage auf dem Schulgelände umgenutzt werden. Die feste Mensa wird voraussichtlich erst Anfang 2027 fertiggestellt sein.
Bis dahin werden die Mittagessen in einem umfunktionierten Klassenzimmer ausgegeben. Trotz der Verzögerungen versichern Verantwortliche den Eltern, dass alle notwendigen Vorkehrungen zum Schulstart getroffen sein werden.
Die Stadt bleibt verpflichtet, ihre gesetzlichen Auflagen für die Ganztagsbetreuung zu erfüllen. Zwar wird die Mensa erst 2027 bereitstehen, doch wurden Übergangslösungen organisiert. Eltern können davon ausgehen, dass ihre Kinder ab dem ersten Schultag Verpflegung und Betreuung erhalten.






