10 June 2026, 16:17

Krach fordert Millionärssteuer: Fünf Prozent auf Spitzenverdiener-Einkommen

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krach fordert Millionärssteuer: Fünf Prozent auf Spitzenverdiener-Einkommen

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Steuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Der Plan sieht eine Abgabe von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro für Einzelpersonen und über 500.000 Euro für verheiratete Paare vor. Krach argumentiert, dass diese Maßnahme die wachsende Ungleichheit in Deutschland verringern werde.

Krach hat seine Partei aufgefordert, geplante Sparmaßnahmen zu stoppen. Er warnt, dass diese Kürzungen besonders vulnerable Gruppen wie Alleinerziehende, Rentner und Studierende unverhältnismäßig stark belasten. Sein Vorschlag zielt darauf ab, diese Menschen vor finanzieller Überlastung zu schützen.

Die geplante „Zukunfts-Solidaritätssteuer“ soll Bildungsprogramme und Familienförderung finanzieren. Krach möchte, dass die Abgabe bis 2030 bestehen bleibt. Er ist überzeugt, dass dieser Schritt das Vertrauen in die Sozialdemokratie stärken werde, indem er zu Beginn der Reformen auf mehr Gerechtigkeit setzt.

Zudem kritisierte Krach die SPD dafür, den Nutzen einer starken Sozialpolitik nicht ausreichend zu vermitteln. Seiner Meinung nach rechtfertigt die wachsende Zahl superreicher Menschen in Deutschland eine solche Steuer.

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Die Abgabe würde ausschließlich für die höchsten Einkommen gelten und 2030 auslaufen. Die eingenommenen Mittel fließen direkt in die Förderung von Bildung und bedürftigen Familien. Krachs Vorstoß soll den Druck auf die von den Sparmaßnahmen am stärksten Betroffenen mindern und gleichzeitig für mehr wirtschaftliche Ausgewogenheit sorgen.

Quelle