28 April 2026, 02:15

Koblenzer Bibliothek diskutiert soziale Medien: Alter, Mobbing und Meinungsfreiheit

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, mit einem Banner dahinter und einer Menge davor.

Koblenzer Bibliothek diskutiert soziale Medien: Alter, Mobbing und Meinungsfreiheit

Landeshauptstelle für Bibliothekswesen Rheinland-Pfalz in Koblenz veranstaltet offene Dialogreihen zu sozialer Mediennutzung

Die Landeshauptstelle für Bibliothekswesen Rheinland-Pfalz in Koblenz lädt zu einer Reihe offener Gespräche über den Einfluss sozialer Medien ein. Im Mittelpunkt stehen zentrale Fragen wie Altersbeschränkungen für Plattformen und die Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Cybermobbing. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei und können ohne Voranmeldung besucht werden.

Die Bibliothek am Bahnhofplatz 14 veranstaltet im Rahmen ihrer Reihe "Rede & Höre" zwei öffentliche Diskussionsrunden. Am 9. Mai dreht sich alles um die Frage "Brauchen wir ein Mindestalter für soziale Medien?" Die zweite Veranstaltung am 23. Mai widmet sich dem Thema "Online-Diskussionen: Meinungsfreiheit oder Cybermobbing?" Beide Dialoge folgen einem strukturierten Format des Vereins "Mehr Demokratie e.V.", das allen Teilnehmenden gleiche Redezeit und aktives Zuhören ermöglicht.

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Die Veranstaltungen ergänzen die interaktive Ausstellung "Alles inklusive", die vom 12. März bis 30. Mai 2026 zu sehen ist. Konzipiert von "HateAid" und "neuland & gestalten" beleuchtet die Schau Desinformation, digitale Gewalt und die Realitäten des Online-Lebens. Während Einzelpersonen ohne Anmeldung teilnehmen können, werden Gruppen ab fünf Personen gebeten, sich vorher anzumelden.

Mit der Initiative möchte die Bibliothek den offenen Austausch über digitale Herausforderungen fördern. Sowohl die Dialogreihen als auch die Ausstellung laden Besucher:innen ein, sich kritisch mit der heutigen Online-Welt auseinanderzusetzen. Die kostenfreien Veranstaltungen bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, drängende digitale Themen in einem strukturierten Rahmen zu diskutieren – ganz ohne Anmeldeformalitäten für Einzelpersonen. Die Reihe wird begleitet von einer Ausstellung, die sich mit den Komplexitäten moderner Online-Interaktionen befasst.

Quelle