23 May 2026, 06:13

Koblenz rettet 4.000 Jobs und die medizinische Versorgung mit Millionenhilfe für GKM

Gemeinschaftskrankenhaus: Stadt und Landkreis Hand in Hand

Koblenz rettet 4.000 Jobs und die medizinische Versorgung mit Millionenhilfe für GKM

Der Stadtrat von Koblenz hat Finanzhilfen für die Krankenhausgruppe Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) bewilligt. Mit diesem Schritt sollen mehr als 4.000 Arbeitsplätze gesichert und die medizinische Versorgung in der Region langfristig erhalten werden.

Die Entscheidung folgt einem detaillierten Bericht zur finanziellen Lage der GKM, den ein unabhängiges Prüfungsunternehmen vorgelegt hatte. Die Analyse machte deutlich, dass sofortige Unterstützung notwendig ist, um den Betrieb zu stabilisieren. Der Beschluss steht zudem im Einklang mit einer früheren Abstimmung im Kreistag Mayen-Koblenz und unterstreicht damit die regionale Solidarität mit der Krankenhausgruppe.

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In den kommenden Wochen werden die Beteiligten weitere Maßnahmen erörtern, um die finanzielle Situation der GKM nachhaltig zu verbessern. Priorität hat für die Stadt die langfristige Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses – bei gleichbleibend hoher Behandlungsqualität für Patientinnen und Patienten.

Oberbürgermeisterin Langner betonte, dass der Schutz von Arbeitsplätzen und der Gesundheitsversorgung maßgeblich für die Entscheidung des Rates gewesen seien. Angesichts der mehr als 4.000 Beschäftigten, deren Jobs auf dem Spiel stehen, soll das Hilfspaket verhindern, dass es zu Einschränkungen bei der lokalen medizinischen Versorgung kommt.

Die bewilligten Mittel bieten zunächst eine kurzfristige Lösung für die Finanzierungsprobleme der GKM. In weiteren Gesprächen wird es darum gehen, wie die wirtschaftliche Lage des Krankenhauses langfristig konsolidiert werden kann. Vorerst sichert die Unterstützung jedoch, dass der Betrieb ohne unmittelbare Kürzungen bei Personal oder Leistungen aufrechterhalten werden kann.

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