21 April 2026, 16:34

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivist:innen fordern schnellen Ausbau erneuerbarer Energien

Eine Gruppe von Menschen mit Masken hält ein Banner mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Klimaproteste in Braunschweig: Aktivist:innen fordern schnellen Ausbau erneuerbarer Energien

Klimaschutzaktivist:innen in Braunschweig haben Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf kritisiert, weil sie den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremse. Die lokale Gruppe von Fridays for Future wirft ihr vor, Deutschland mit ihrer Politik weiterhin von fossilen Brennstoffen abhängig zu halten. Der jüngste Protest fällt in eine Phase stark steigender Gaspreise, die mit den Spannungen im Iran und der anhaltenden Energieabhängigkeit zusammenhängen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während des Braunschweiger Klimastreiks warf der Aktivist Niko Schoss Reiche vor, die Risiken der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu ignorieren. Er argumentierte, ihr Widerstand gegen erneuerbare Energien verschärfe die Energiekrise zusätzlich. Die Demonstration ist eine von mehreren, die bundesweit stattfanden – mit ähnlichen Aktionen in Berlin, Hamburg, Köln und München.

Die Bewegung betont, dass der aktuelle Energiemix Deutschlands – mit 62 Prozent erneuerbaren Energien – zwar Fortschritte zeige, aber weiterhin gefährdet sei. Alexander Dammmeier warnte vor Rückschritten und unterstrich die Notwendigkeit langfristiger Planungssicherheit. Ihre Forderung ist klar: Bis 2035 soll die Energieversorgung vollständig auf Erneuerbare umgestellt werden, um die industrielle Zukunft Deutschlands zu sichern.

Fridays for Future verweist zudem auf die weiteren Vorteile grüner Energie. Erneuerbare senkten die Kosten, schafften Arbeitsplätze und reduzierten Klimaschäden, so die Aktivist:innen. Den Wandel sehen sie als entscheidend – sowohl für wirtschaftliche Stärke als auch für Energieunabhängigkeit.

Die Proteste erhöhen den Druck auf die Politik, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Die Aktivist:innen bringen die aktuellen Gaspreisspitzen mit geopolitischen Konflikten und der Abhängigkeit von fossilen Energien in Verbindung. Ihr Ziel ist ein verbindliches Ausstiegsdatum: Bis 2035 soll Deutschland zu 100 Prozent mit sauberer Energie versorgt werden.

Quelle