Jugendrat-Wahlen in Neuwied: Wie junge Stimmen die Stadt verändern
Jugendrat-Wahlen in Neuwied: Jugendliche gestalten mit
Vom 11. bis 15. März finden in Neuwied die Wahlen zum Jugendrat statt – eine Chance für junge Einwohner, lokale Entscheidungen mitzugestalten. Rund 3.990 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren können wählen oder sich selbst als Kandidaten aufstellen lassen, unabhängig davon, ob sie eine Schule vor Ort besuchen. Der Jugendrat spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Interessen junger Menschen gegenüber dem Stadtrat zu vertreten und lokale Projekte voranzutreiben.
Der Wahlprozess beginnt mit der Einreichung der Bewerbungen, die noch bis zum 16. Februar möglich sind. Die Abstimmung selbst wird an Schulen in Neuwied und Bendorf durchgeführt. Für Jugendliche, die keine ortsansässige Schule besuchen, gibt es am 13. März zusätzlich eine Wahlmöglichkeit im „Großen Haus“.
Sonja Jensen und Jürgen Gügel vom Büro für Kinder und Jugend (KiJub) besuchen derzeit Schulen, um über die Arbeit des Jugendrats zu informieren. Dieser vertritt nicht nur die Anliegen der Jugendlichen gegenüber der Stadt, sondern setzt auch eigene Initiativen um – etwa die erste Jugendklimakonferenz oder den Skatepark in der Nähe der Eishalle.
Als „kinderfreundliche Kommune“ nimmt Neuwied die Vorschläge des Jugendrats ernst. Die gewählten Mitglieder legen nach ihrer Wahl Ziele fest und präsentieren diese direkt dem Stadtrat – so haben junge Menschen direkten Einfluss auf die lokale Politik.
Bei den anstehenden Jugendrat-Wahlen wird entschieden, wer die Teenager Neuwieds in der kommenden Amtszeit vertritt. Die erfolgreichen Kandidaten werden eigene Projekte umsetzen, sich für Jugendthemen einsetzen und eng mit der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. Ihre Entscheidungen werden die Politik und die Angebote für junge Einwohner in der Region prägen.






