Jens Castrop vor WM-Nominierung: Disziplinloser Kämpfer mit koreanischem Herz
Greta KochJens Castrop vor WM-Nominierung: Disziplinloser Kämpfer mit koreanischem Herz
Der koreanisch-deutsche Mittelfeldspieler Jens Castrop soll am 16. Mai in den WM-Kader Koreas berufen werden. Der Spieler von Borussia Mönchengladbach hatte zwar in letzter Zeit mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen, bleibt aber entschlossen, sein Land bei dem Turnier zu vertreten. Sein aggressives Spiel in dieser Saison hat sowohl Aufmerksamkeit als auch Kritik auf sich gezogen.
Am 25. Oktober erhielt Castrop in einem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München seine erste direkte Rote Karte der Saison. Der Vorfall ereignete sich nach einem harten Foul an Sael Kumbedi, das zu einer dreispieligen Sperre führte. Der Mittelfeldspieler bestritt später, dass das Foul einen Platzverweis rechtfertigte.
Seit dem vergangenen Herbst hat Castrop fünf Länderspiele für die koreanische Nationalmannschaft bestritten. Trotz seiner disziplinarischen Vorgeschichte bleibt er eine Schlüsselfigur im Team. Nun hat er versprochen, ähnliche Situationen zu vermeiden, falls er für die WM nominiert wird.
Bekannt für seinen kämpferischen Spielstil, hatte Castrop in der Vergangenheit bereits mit Verwarnungen und Sperren zu kämpfen. Dennoch ist sein Wille, mit der koreanischen Mannschaft erfolgreich zu sein, ungebrochen. Offenen hat er über seinen Ehrgeiz gesprochen, dem Team bei dem anstehenden Turnier zu guten Leistungen zu verhelfen.
Die Bekanntgabe am 16. Mai wird Castrops Platz im WM-Kader Koreas bestätigen. Seine Erfahrung in der Bundesliga und in internationalen Spielen könnte sich für die Mannschaft als wertvoll erweisen. Wie er es schafft, sein aggressives Spiel mit der nötigen Disziplin in Einklang zu bringen, wird während des Turniers genau beobachtet werden.






