Illegale Roller-Tuning-Jagd endet mit Polizeieinsatz in Linz am Rhein
Theo SchmitzBei Manipulierten Roller: Teenager Flüchten vor der Polizei - Illegale Roller-Tuning-Jagd endet mit Polizeieinsatz in Linz am Rhein
Zwei Jugendliche führten die Polizei in Linz am Rhein auf eine Verfolgungsjagd, nachdem Beamte sie auf illegal getunten Rollern entdeckt hatten. Die Flucht endete damit, dass einer der Fahrer Haltesignale ignorierte, während der andere einen Streifenwagen blockierte. Später konnten die Behörden beide in ihren Wohnungen ausfindig machen.
Die Verfolgung begann, als die Polizei bemerkte, dass die Roller so umgebaut waren, dass sie die gesetzlich erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten. Keiner der Jugendlichen besaß einen gültigen Führerschein, und eines der Fahrzeuge war nicht versichert – obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Beamten versuchten, die beiden anzuhalten, doch einer der Fahrer weigerte sich zu stoppen, während der andere den Streifenwagen behinderte. Die Verfolgung endete, nachdem die Polizei den 17-Jährigen in seinem Zuhause in Bad Hönningen identifizieren konnte. Auch der zweite Fahrer, 16 Jahre alt, wurde später ausfindig gemacht.
Beide Roller wurden als "offensichtlich für höhere Geschwindigkeiten getunt" beschrieben und verstießen damit gegen die Straßenverkehrsregeln. Zwar werden solche Vorfälle in lokalen Berichten erfasst, doch gibt es in Nordrhein-Westfalen keine zentral geführten Statistiken zu Verfolgungsjagden mit getunten oder unversicherten Mopeds.
Den Jugendlichen drohen nun mögliche Anklagen wegen Fahrens ohne Führerschein, Versicherungsverstößen und Behinderung der Polizei. Ihre umgebauten Roller wurden beschlagnahmt, und die Behörden werden über weitere rechtliche Schritte entscheiden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich illegaler Fahrzeugmodifikationen unter jungen Fahrern.






