24 May 2026, 00:25

Ifo-Chef Fuest warnt: Deutschlands Wirtschaft steht vor dem Kollaps ohne Reformen

Ifo-Präsident Fuest sieht Bundesregierung auf 'Kollisionskurs'

Ifo-Chef Fuest warnt: Deutschlands Wirtschaft steht vor dem Kollaps ohne Reformen

Deutschlands Wirtschaftslage bleibt düster – Ifo-Institutspräsident warnt vor dringenden Reformen

Die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands sieht weiterhin finster aus, wie Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, in einer deutlichen Warnung betonte. Er forderte die Regierung auf, dringend notwendige Reformen umzusetzen, und bezeichnete diesen Sommer als „letzte Chance“ für entscheidende Maßnahmen. Seine Äußerungen folgen auf Jahre der Stagnation und wachsende Sorgen um die finanzielle Stabilität des Landes.

Fuest wies jüngste Anzeichen einer Besserung – wie den leichten Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex – als trügerisch zurück. Er unterstrich, dass die deutsche Wirtschaftsleistung seit 2019 nicht mehr gewachsen sei – ein Stillstand, der nun bereits sieben Jahre andauert. Seine Kritik richtete sich auch gegen die Wachstumsstrategie von Bundeskanzler Friedrich Merz, die seiner Meinung nach keine greifbaren Ergebnisse gebracht habe.

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Der Ökonom schlug zudem Alarm wegen der öffentlichen Finanzen Deutschlands und warnte, das Land steuere auf einen „Crashkurs“ mit dem Haushalt zu. Ohne sofortiges Handeln, so Fuest, könnte sich die Nation nur schwer von der aktuellen Krise erholen – ein Szenario, das er mit Italiens langjährigem wirtschaftlichen Niedergang vergleicht.

In einer nüchternen Einschätzung räumte Fuest ein, dass Volkswagen möglicherweise auf die Produktion chinesisch entwickelter Elektroautos in deutschen Werken umsteigen könnte. Unterdessen bezeichnete das britische Thinktank Centre for European Reform Deutschland als „Epizentrum des zweiten China-Schocks“ und verwies damit auf tiefgreifende strukturelle Herausforderungen.

Fuest verschärfte seinen Ton und warnte, die Regierung solle sich bereits glücklich schätzen, wenn überhaupt noch industrielle Produktion im Land verbleibe. Seine Aussagen unterstreichen das Ausmaß der Krise, mit der sich die größte Volkswirtschaft Europas konfrontiert sieht.

Die Warnungen Fuests zeichnen ein düsteres Bild der deutschen Wirtschaftszukunft. Ohne schnelle Reformen drohen dem Land anhaltende Stagnation und eine vertiefte finanzielle Instabilität. Seine Worte erhöhen den Druck auf die Politik, noch in der verbleibenden Zeit zu handeln, bevor sich das Fenster für Veränderungen schließt.

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