Grüne kritisieren Mainzer Veranstaltungskoordination und fehlende Radumleitungen
Theo SchmitzGrüne kritisieren Mainzer Veranstaltungskoordination und fehlende Radumleitungen
Die Grünfraktion im Ortsbeirat der Mainzer Altstadt hat die städtische Veranstaltungskoordination infrage gestellt. Sie vermutet, dass nicht alle Veranstaltungen über die Zentrale Veranstaltungskoordination (ZVK) abgewickelt werden. Zudem gab es Kritik an fehlenden Fahrradumleitungen während großer Events.
Die Grünen beantragten offiziell eine Liste aller Veranstaltungen des vergangenen Jahres, an denen die ZVK beteiligt war – und welche ohne ihre Mitwirkung stattfanden. Doch Bürgermeister Karsten Lange (CDU) lehnte dies mit Verweis auf einen unzumutbaren Verwaltungsaufwand ab. Die Stadt führe keine systematische Dokumentation darüber, erklärte er.
Die Verwaltung bestätigte, dass die ZVK selbst keine Radwegeumleitungen organisiert. Ihre Aufgabe bestehe darin, bei der Planung von Veranstaltungen Fachämter einzubinden und zwischen Veranstaltenden und Behörden zu vermitteln. Bei Großveranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt, der Johannisnacht oder dem Rheinfrühling sei die ZVK jedoch in die Koordination eingebunden gewesen.
Konkret kritisierten die Grünen das Fehlen von Fahrradumleitungen während des Rheinfrühlings, der Weinsalons und des Marktfrühstücks. Die Stadt verwies darauf, dass die zuständigen Ämter über die Termine informiert worden seien und jeweils in ihrem Verantwortungsbereich handeln müssten.
Der Antrag der Grünen auf eine detaillierte Aufschlüsselung wurde wegen des Verwaltungsaufwands abgelehnt. Die Veranstaltungskoordination bleibt demnach zwischen der ZVK und den einzelnen Fachämtern aufgeteilt – Änderungen am bisherigen Verfahren sind nicht geplant.






