10 June 2026, 20:15

Grüne fragen nach Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus

"Totalitarismus-Tendenzen": Konservative Christen verteidigen sich gegen Grünen-Anfrage

Grüne fragen nach Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus

Die Grünen haben eine schriftliche Kleine Anfrage an die Bundesregierung eingereicht. Im Fokus stehen mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und rechtsextremen Strömungen. Die Anfrage thematisiert zudem Bezüge zu rechtsextremen Gruppen, darunter die AfD.

Die Grünen fordern detaillierte Angaben zur Größe, Organisation und Gefahrenlage christlich-fundamentalistischer Gruppen mit extremistischen Verknüpfungen. Zudem verlangen sie Informationen über christlich-fundamentalistische Meinungsmacher und deren mögliche Verbindungen zu rechtsextremen Personen, Netzwerken oder Parteien.

In der Anfrage werden konkrete Namen genannt, darunter Leonard Jäger und Tobias Riemenschneider. Auch Organisationen wie die Alliance Defending Freedom International und der Bundesverband Lebensrecht (Bundesverband für das Recht auf Leben) werden aufgeführt.

Jäger warf den Grünen vor, christlich-konservative Positionen moralisch delegitimieren zu wollen, statt eine sachliche Debatte zu führen. Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, bezeichnete die Anfrage als Versuch, künstliche Verbindungen herzustellen und pro-life- sowie christliche Einflüsse zu schwächen. Riemenschneider sah darin einen Angriff mit staatlicher Macht gegen bibeltreue Christen.

Deutsche Medien wie ARD und ZDF haben kürzlich Dokumentationen ausgestrahlt, die konservative Christen kritisch beleuchten. Das öffentliche Interesse an angeblichen christlichen „Fundamentalisten“ und deren rechtsextremen Verknüpfungen ist gewachsen.

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Die Grünen schlagen politische Maßnahmen vor, um digitale Inhalte mit christlich motiviertem Extremismus zu löschen. Die parlamentarische Anfrage und die Medienberichterstattung deuten auf eine verstärkte Beobachtung dieser Gruppen hin. Die in der Anfrage Genannten kritisieren den Vorstoß scharf als Angriff auf ihre Überzeugungen.

Quelle