10 April 2026, 18:17

Grundstückspreise im Kreis Viersen: Landwirtschaftsflächen boomen, Wohn- und Gewerbegebiete bleiben stabil

Alte Karte des Bezirks Columbia mit Immobilienbewertungsgebieten, die durch Text und Zahlen gekennzeichnet sind.

Grundstückspreise im Kreis Viersen: Landwirtschaftsflächen boomen, Wohn- und Gewerbegebiete bleiben stabil

Grundstückspreise im Kreis Viersen zeigen 2025 gemischte Trends

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Die Bodenpreise im Kreis Viersen entwickelten sich 2025 uneinheitlich: Während die Preise für Wohn- und Gewerbegrundstücke weitgehend stabil blieben, verzeichneten landwirtschaftliche Flächen einen deutlichen Anstieg – sowohl bei den Verkaufszahlen als auch bei den Werten. Die aktuellen Daten stammen vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte, der zudem seinen Immobilienmarktbericht 2026 veröffentlicht hat, um die Marktransparenz zu erhöhen.

Die Preise für Wohnbauland blieben in den meisten Teilen des Kreises weitgehend unverändert. In einigen Gebieten gab es jedoch Steigerungen: In Anrath und Neersen stieg der Quadratmeterpreis um 10 Euro, während Kempen, Viersen und Brüggen ein Plus von 5 Prozent verzeichneten. Besonders hervorzuheben ist der Kempen Ortsteil St. Hubert, wo die Preise um 10 Prozent kletterten.

Bei landwirtschaftlichen Flächen nahm der Handel 2025 stark zu: Die Verkaufsfläche stieg um 53 Prozent auf 174,8 Hektar, während das Umsatzvolumen um 60 Prozent auf 21,4 Millionen Euro anwuchs. Die Preise für Ackerland variierten regional: In den östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich erreichten sie mit 10,50 Euro pro Quadratmeter den höchsten Wert im Kreis. Im Westen stiegen die Preise einheitlich auf 9 Euro pro Quadratmeter.

Die Preise für Gewerbegrundstücke blieben hingegen im Vergleich zu 2024 stabil. Der Gutachterausschuss hat zudem 882 neue Bodenrichtwertzonen festgelegt, um die Marktbewertung zu präzisieren.

Der Immobilienmarktbericht 2026 liefert aktualisierte Daten für Käufer, Verkäufer und Investoren. Demnach hat sich der Markt für landwirtschaftliche Flächen deutlich belebt – mit höheren Umsätzen und Preisen –, während die Bereiche Wohnen und Gewerbe nur geringe Veränderungen zeigen. Die neuen Bewertungszonen sollen bessere Einblicke in die lokalen Preisentwicklungen ermöglichen.

Quelle