Fünf Millionen Euro Verlust: Rechenfehler bei Auslandszulagen der Regierung
Hannah BrandtFünf Millionen Euro Verlust: Rechenfehler bei Auslandszulagen der Regierung
Die deutsche Regierung hat aufgrund eines Berechnungsfehlers zu hohe Auslandszulagen an im Ausland tätige Beamte gezahlt. Der Fehler führte zu einem finanziellen Verlust von etwa fünf Millionen Euro. Die Behörden prüfen die Situation nun genau.
Von der Fehlkalkulation waren rund ein Drittel der Auslandsstandorte betroffen – insgesamt 71 von 220 Dienststellen. Darunter befanden sich auch Standorte in Litauen, wo Soldaten der deutschen Bundeswehr stationiert sind. Der Rechenfehler führte dazu, dass mehrere Standorte in eine zu hohe Gefahrenzone eingestuft wurden.
Das Auswärtige Amt hat den Fehler inzwischen bei der diesjährigen Anpassung der Zonenstufen korrigiert. Allerdings können die überzahlten Zulagen nicht von den Beamten zurückgefordert werden. Rechtliche Vorgaben verhindern die Rückforderung der überzahlten Gelder.
Das Auswärtige Amt prüft nun, ob Schadensersatz von dem Unternehmen verlangt werden kann, das für die Fehlberechnung verantwortlich ist. Der Vorfall hat den Bedarf an strengeren Kontrollen bei der Berechnung von Zulagen deutlich gemacht. Die finanziellen Auswirkungen des Fehlers bleiben beträchtlich.






