Feuchtigkeitsschäden verzögern Arnsberger Rathaus-Sanierung erneut
Rathaus-Sanierung in Arnsberg erleidet nächsten Rückschlag nach Feuchtigkeitsschäden
Bei der Sanierung des Arnsberger Rathauses gibt es erneut Verzögerungen, nachdem in zwei separaten Bereichen Feuchtigkeitsschäden entdeckt wurden. Die Probleme haben die Bauarbeiten bereits ausgebremst und könnten den geplanten Einzugstermin der städtischen Ämter weiter nach hinten verschieben.
Erstmals wurde Wasserschaden im Hochhausbereich des Gebäudes festgestellt. Betroffen sind drei Stockwerke, in denen Bodenbeläge und Innenausbau beschädigt wurden. Diese Entdeckung zwang die Stadt, den Bauzeitplan zu überarbeiten.
Ein zweites Problem trat im Keller auf, wo Feuchtigkeit den brandschützenden und wärmedämmenden Putz angegriffen hat. Die Verantwortlichen ermitteln nun die Ursache und planen die Sanierung dieses Bereichs.
In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse laufender Gutachten erwartet. Diese sollen Aufschluss darüber geben, wie sich die Schäden auf den Gesamtzeitplan auswirken. Bis dahin bleibt ungewiss, wann die städtischen Dienststellen zurückkehren können – der Termin hängt vom Fortschritt der Reparaturarbeiten ab.
Die Feuchtigkeitsprobleme berechtigen zu Schadensersatzforderungen, und ein Sanierungskonzept liegt bereits vor. Die Innenrenovierung sollte eigentlich eine der letzten Phasen des umfassenden Sanierungsprojekts in Arnsberg sein.
Sobald das volle Ausmaß der Schäden bekannt ist, wird die Stadt den Einzugstermin neu bewerten. Die Reparaturen müssen abgeschlossen sein, bevor die Mitarbeiter:innen das Gebäude wieder beziehen können. Einen aktualisierten Zeitplan für die Nutzung gab die Verwaltung bisher nicht bekannt.






