22 May 2026, 22:20

Die Linke fordert radikale Lösungen gegen die akute Wohnungsnot in Deutschland

Linkspartei kritisiert Rückgang bei Wohnungsbauten

Die Linke fordert radikale Lösungen gegen die akute Wohnungsnot in Deutschland

Die Linke fordert dringende Maßnahmen zur Bekämpfung der sich verschärfenden Wohnungsnot in Deutschland. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Partei, verlangte ein großes staatliches Bauprogramm für bezahlbaren Wohnraum sowie die Freigabe der längst versprochenen Fördergelder für gemeinnützigen Wohnungsbau.

Lay bezeichnete die aktuelle Lage als „soziale Bruchlinie“ – bundesweit fehlten mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2022 nannte sie „beschämend“ und warnte vor wachsender sozialer Ungleichheit durch den Wohnungsmangel.

Die von Bundesbauministerin Verena Hubertz vorgeschlagenen Maßnahmen wies Lay als unzureichend zurück. Stattdessen pochte sie auf ein sofortiges Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen, kommunalen Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen zu beschleunigen.

Zudem forderte Lay die zügige Auszahlung der Fördermittel für gemeinnützige Wohnprojekte, die die Regierung bereits zugesagt hatte. Ohne diese Schritte werde sich die Krise weiter zuspitzen, so ihre Argumentation.

Die Vorschläge der Linken setzen auf direkte staatliche Eingriffe, um den Bestand an bezahlbarem Wohnraum zu erhöhen. Lays Forderungen umfassen sowohl Neubauten als auch die Freigabe bereits bewilligter Mittel für gemeinnützige Träger. Die Partei hält diese Maßnahmen für unverzichtbar, um den anhaltenden Wohnungsmangel zu überwinden.

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