Cleverly-Gründer Philipp Grassinger: Vom Startup-Stress zur Dankbarkeit und Motorradleidenschaft
Greta KochCleverly-Gründer Philipp Grassinger: Vom Startup-Stress zur Dankbarkeit und Motorradleidenschaft
Philipp Grassinger, CEO und Mitgründer des Nachhilfe-Startups Cleverly, geht mit unerschütterlichem Optimismus durchs Leben. Er beschreibt sich selbst als jemanden, der das Glas immer halb voll sieht und keine Scheu hat, sich bei Bedarf Unterstützung zu holen. Abseits der Arbeit reichen seine Interessen von Oldtimer-Motorrädern bis zur Literatur – und er spricht offen über die Herausforderungen, Stress mit Dankbarkeit in Einklang zu bringen.
Im Mittelpunkt von Grassingers Karriere steht Cleverly, ein Unternehmen, das Nachhilfe mit psychologischem Coaching verbindet. Trotz der Belastungen, die ein Startup mit sich bringt, bleibt er von Neugier und Anpassungsfähigkeit angetrieben. Außerhalb des Büros fährt er mittlerweile eine Yamaha SR500 aus dem Jahr 1990 – liebevoll Madonna getauft –, ein Hobby, das er einst als unbequem abtat.
Seine Einflüsse sind so vielfältig wie seine Interessen. Rafael Nadals Biografie hinterließ bei ihm bleibende Spuren und lehrte ihn Widerstandsfähigkeit und Demut. Aktuell liest er Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig, während er gleichzeitig Italienisch lernen und seine Programmierkenntnisse verbessern möchte. Doch nicht alles fällt ihm leicht: Er gibt unumwunden zu, ein schlechter Schwimmer zu sein und keinen Kraul zu beherrschen.
Würde Grassinger sich jemals aus der Startup-Welt zurückziehen, käme für ihn die Tischlerei infrage – angezogen von der Idee, mit den Händen zu arbeiten. Berlin-Besuchern würde er Otto in der Oderberger Straße empfehlen und lobt die österreisch-deutschen Gerichte mit regionalen Zutaten.
Grassingers Leben verbindet Ehrgeiz mit Reflexion. Er meistert die Anforderungen des Unternehmerdaseins, nimmt sich aber auch Zeit für persönliches Wachstum – sei es durch Bücher, neue Sprachen oder gelegentliche Motorradausflüge. Seine Mischung aus Pragmatismus und Leidenschaft prägt sowohl seine Arbeit als auch seinen Blick auf die Welt.






