22 March 2026, 16:15

Caritas warnt: Steigende Energiekosten überlasten einkommensschwache Familien

Ein hoher Wohnblock mit zahlreichen Fenstern, Balkonen, Geländern und Klimaanlagen, umgeben von üppiger Vegetation.

Caritas warnt: Steigende Energiekosten überlasten einkommensschwache Familien

Caritas fordert mehr Unterstützung für einkommensschwache Familien angesichts steigender Energiekosten

Die katholische Hilfsorganisation Caritas drängt auf stärkere Unterstützung für Haushalte mit geringem Einkommen, da die Energiekosten weiter ansteigen. Die Organisation setzt sich für einen besseren Zugang zu Sozialleistungen und Beratungsangeboten wie dem Energie-Check ein. Zu ihren aktuellen Vorschlägen gehören auch gesetzliche Änderungen, um Heizsysteme in Mietwohnungen klimafreundlicher und bezahlbarer zu gestalten.

Laut dem siebten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung geben Haushalte mit einem Monatsnettoeinkommen von unter 1.300 Euro rund zehn Prozent ihres Budgets für Heizenergie aus. Haushalte mit Einkommen über 5.000 Euro wenden dagegen weniger als die Hälfte dieses Anteils auf. Diese Diskrepanz zeigt, wie stark steigende Energiepreise einkommensschwache Familien besonders hart treffen.

Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa fordert eine gesetzliche Verpflichtung, in Mietobjekten auf erneuerbare Heizsysteme umzustellen. Moderne, klimafreundliche Anlagen würden ihrer Meinung nach langfristig stabile Heizkosten bieten. Zudem verringere dies die Abhängigkeit von den schwankenden Preisen auf dem internationalen Ölmarkt und entlaste so die Mieter finanziell.

Die Hilfsorganisation plädiert zudem für einen vereinfachten Zugang zu staatlichen Leistungen, darunter Wohngeld. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, dass einkommensschwache Haushalte die notwendige Unterstützung erhalten, um ihre Energiekosten zu bewältigen.

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Die von Caritas vorgeschlagenen Maßnahmen würden das Heizen für Mieter nicht nur erschwinglicher, sondern auch umweltfreundlicher machen. Bei Umsetzung könnten sie die Energiekosten senken und gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern. Die Organisation setzt sich weiterhin für politische Reformen ein, um benachteiligte Haushalte vor weiter steigenden Kosten zu schützen.

Quelle