Cadolzburgs Wasserversorgung steht auf dem Prüfstand – doch die Stadt entwarnt
Anna SchmittCadolzburgs Wasserversorgung steht auf dem Prüfstand – doch die Stadt entwarnt
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Die Stadt hat die Bürger jedoch versichert, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei – Engpässe seien ausgeschlossen. Die Diskussionen waren aufgekommen, nachdem unter dem neuen Werkleiter Burkhard Bittner eine Überprüfung der örtlichen Wassersysteme eingeleitet worden war.
Die Stadtwerke Cadolzburg und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler haben Bedenken hinsichtlich langfristiger Wasserknappheit zurückgewiesen. Sie betonten, dass die aktuellen Erkenntnisse Teil einer routinemäßigen Bestandsaufnahme seien und keinen Krisenbericht darstellten. Ziel der Prüfung sei es, die Anlagen zu modernisieren und mögliche Risiken im Versorgungsnetz zu identifizieren.
Ein separates Thema betrifft die Kleingartenanlagen, für die derzeit Übergangslösungen erarbeitet werden. Hier geht es nicht um Wassermangel, sondern um vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassersystems. Gleichzeitig arbeitet die Kommune an einer dauerhaften, rechtlich einwandfreien Lösung für die betroffenen Bereiche.
Über die akuten Schritte hinaus plant der Versorger langfristige Projekte zur Stärkung der Infrastruktur. Dazu gehören die Erschließung neuer Wasserquellen sowie die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen. Ziel ist es, die zuverlässige Versorgung mit Wasser, Strom und Abwasser – allesamt als kritische öffentliche Dienstleistungen eingestuft – langfristig zu sichern.
Die Stadt bestätigte, dass die Trinkwasserversorgung gesichert und nicht gefährdet sei. Die laufende Überprüfung und die Infrastrukturvorhaben dienten dazu, aktuelle technische Standards zu erfüllen und künftige Probleme zu vermeiden. Die Verantwortlichen versichern, dass alle Maßnahmen präventiv seien und nicht auf eine bestehende Krise reagierten.
