29 June 2026, 18:33

Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall aller Körperkameras durch Hersteller-Stopp

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Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall aller Körperkameras durch Hersteller-Stopp

Bundespolizei droht 2023 der Ausfall aller funktionierenden Körperkameras

Der aktuelle Hersteller plant, die Unterstützung für die Geräte einzustellen – damit riskieren Beamte den Verlust eines unverzichtbaren Arbeitsmittels. Nun läuft die Zeit davon, eine Lösung zu finden, bevor die Frist abläuft.

Auslöser der Krise war das Scheitern einer Ausschreibung für 2.500 neue Körperkameras, mit Option auf weitere 1.500 Geräte. Zusätzliche Anforderungen wie austauschbare Akkus machten das Verfahren undurchführbar. Die dafür vorgesehenen fünf Millionen Euro stehen nun auf dem Spiel.

Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für die Bundespolizei, hatte monatelang vor diesem Problem gewarnt. Der Verband wusste, dass der Hersteller die Unterstützung einstellen wollte – doch rechtzeitig wurde kein Ersatz beschafft. Besonders brisant: Einige der bestehenden Modelle sind nahtlos mit den Einsatztasern der Beamten kompatibel, was den Handlungsdruck weiter erhöht.

Noch hoffen die Behörden auf eine Verlängerung der Unterstützung durch den aktuellen Lieferanten – doch das würde Millionen an Zusatzkosten verursachen. Das Bundesinnenministerium gerät zunehmend unter Druck, einzugreifen und eine Versorgungslücke im kommenden Jahr zu verhindern.

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Körperkameras sind längst ein zentrales Instrument, um Konflikte zu entschärfen und Straftaten zu dokumentieren. Ohne schnelle Lösung könnten Beamte 2023 ohne diese entscheidende Ausrüstung dastehen. Das Ministerium muss jetzt handeln, um Betriebsstörungen im neuen Jahr abzuwenden.

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