29 June 2026, 18:32

Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall aller Bodycams – wer rettet die Technik?

Bahnhofssicherheit - Bundespolizei leidet unter Bodycam-Mangel

Bundespolizei droht 2023 der Totalausfall aller Bodycams – wer rettet die Technik?

Bundespolizei droht 2023 der Ausfall aller funktionstüchtigen Bodycams

Der aktuelle Hersteller der Körperkameras plant, seine Unterstützung einzustellen – damit riskieren Beamte den Verlust eines unverzichtbaren Arbeitsmittels. Nun läuft die Zeit davon, eine Lösung zu finden, bevor die Frist abläuft.

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Auslöser der Krise war das Scheitern einer Ausschreibung für 2.500 neue Bodycams, mit Option auf weitere 1.500 Geräte. Zusätzliche Anforderungen wie austauschbare Akkus machten das Verfahren undurchführbar. Die dafür vorgesehenen fünf Millionen Euro stehen nun auf dem Spiel.

Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für die Bundespolizei, hatte monatelang vor diesem Problem gewarnt. Die Gewerkschaft wusste, dass der Hersteller die Unterstützung einstellen wollte – doch rechtzeitig wurde kein Ersatz beschafft. Besonders brisant: Einige der bestehenden Modelle sind nahtlos mit den Tasern der Beamten kompatibel, was den Handlungsdruck weiter erhöht.

Noch hoffen die Behörden auf eine Verlängerung der Unterstützung durch den aktuellen Lieferanten – doch das würde Millionen an Zusatzkosten bedeuten. Das Bundesinnenministerium gerät zunehmend unter Druck, einzugreifen und eine Versorgungslücke im kommenden Jahr zu verhindern.

Bodycams sind längst ein zentrales Instrument, um Konflikte zu entschärfen und Straftaten zu dokumentieren. Ohne schnelle Lösung könnten Beamte 2023 ohne diese entscheidende Ausrüstung dastehen. Das Ministerium muss jetzt handeln, um Betriebsstörungen im neuen Jahr abzuwenden.

Quelle