15 April 2026, 16:15

Brutaler Raubüberfall in Mühlheim: Jugendlicher mit Reizspray attackiert und beraubt

Plakat von der Berliner Gewerbeausstellung 1896 mit einer Hand, die einen Hammer hält

Brutaler Raubüberfall in Mühlheim: Jugendlicher mit Reizspray attackiert und beraubt

Die Polizei in Mühlheim am Main ermittelt nach einem brutalen Raubüberfall, an dem zwei junge Erwachsene beteiligt waren. Bei dem Vorfall wurde ein 15-jähriger Junge verletzt, nachdem ihm aus nächster Nähe ein Reizstoff ins Gesicht gesprüht worden war. Die Behörden sicherten später eine Signalpistole, die mit dem Angriff in Verbindung steht.

Der Überfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 18:30 Uhr. Ein Notruf meldete Schüsse und forderte dringend medizinische Hilfe an. Als die Beamten eintrafen, stellte sich heraus, dass drei Personen in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt gewesen waren. Einer der Tatverdächtigen hatte dem Opfer mit einer Pfefferspray-Pistole direkt ins Gesicht gesprüht, was zu sofortigen starken Schmerzen führte.

Der 15-Jährige floh in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück. Als er an den Tatort zurückkehrte, hatten die beiden Verdächtigen – 19 und 20 Jahre alt – die Tasche bereits an sich genommen und waren mit einem Moped geflüchtet. Das Fahrzeug, das von dem 20-Jährigen ohne Führerschein gesteuert wurde, war zudem nicht versichert.

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Die Polizei konnte die Tatverdächtigen ausfindig machen und durchsuchte die Wohnung des 20-Jährigen. Dort beschlagnahmten die Beamten eine Signalpistole, die vermutlich bei dem Angriff verwendet worden war. Der Verletzte erhielt eine kurze medizinische Behandlung, und seine Sporttasche wurde ihm später zurückgegeben.

Den beiden Verdächtigen drohen nun Anklagen wegen Raubes und schwerer Körperverletzung, während die Ermittlungen weiterlaufen. Die sichergestellte Waffe sowie Zeugenaussagen stärken die Beweislage der Polizei. Die Verletzungen des Opfers wurden behandelt, und seine Habseligkeiten wurden ihm zurückerstattet. Die Behörden bereiten nun rechtliche Schritte gegen die beiden jungen Erwachsenen vor.

Quelle