Blutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka stirbt, andere verletzt
Greta KochBlutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka stirbt, andere verletzt
Blutiger Hundangriff in Ludwigswinkel: Ein Alpaka tot, weitere verletzt
In Ludwigswinkel (Rheinland-Pfalz) hat ein brutaler Hundangriff ein Alpaka das Leben gekostet und andere Tiere schwer verletzt. Zwei Hunde drangen in eine Weide ein und gingen auf die Tiere los – ihre Besitzer beschreiben das Verhalten als "blutrünstig". Der Vorfall wirft erneut die Frage auf, welche Gefahren freilaufende Hunde für Nutztiere darstellen.
Die Attacke ereignete sich, als die beiden Hunde entkamen und in das Gehege der Alpakas gelangten. Obwohl die Besitzer der Weide schnell vor Ort waren, konnten sie den Angriff nicht stoppen. Ein Alpaka namens Karl erlag seinen Verletzungen, andere mussten tierärztlich versorgt werden.
Tierschützer warnen seit Langem, dass bereits kurze Momente unbewachter Freiheit für Hunde für Weidetiere tödlich enden können. Solche Vorfälle, die in keiner offiziellen Statistik zentral erfasst werden, wiederholen sich bundesweit immer wieder. Während die Berichterstattung sich vor allem auf Wolfsangriffe konzentriert – 2024 gab es 4.300 Fälle, 2023 sogar 5.727 –, bleiben Übergriffe durch Hunde auf Schafe, Ziegen und Alpakas ein hartnäckiges Problem.
Um ähnliche Tragödien zu verhindern, raten Experten Hundebesitzern, ihre Tiere in der Nähe von Wiesen, Feldern oder weidendem Vieh anzuleinen. Zudem sollten Hunde so trainiert werden, dass sie zuverlässig auf Rückrufkommandos reagieren, und Zäune regelmäßig auf Schwachstellen überprüft werden.
Der Vorfall in Ludwigswinkel unterstreicht die anhaltende Bedrohung, die von Hunden für Nutztiere ausgeht. Da es keine zentrale Erfassung solcher Zwischenfälle gibt, liegt die Verantwortung bei den Haltern, ihre Tiere in der Nähe von Weidetieren unter Kontrolle zu halten. Geeignete Erziehung und sichere Einzäunung bleiben entscheidend, um weitere Verluste zu vermeiden.






