04 April 2026, 04:15

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat für Menschen mit Behinderungen

Gruppe von Menschen, die vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei" stehen, mit sitzenden und stehenden Teilnehmern, Fahnen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat für Menschen mit Behinderungen

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach erweitert und stärkt Vertretung von Menschen mit Behinderungen

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat sich vergrößert und wichtige Schritte unternommen, um die Repräsentation von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Die Gruppe, die nun aus dreizehn Mitgliedern besteht, hielt ihre erste Sitzung im Bensberger Rathaus ab – ein Zeichen für den Wandel, wie die Stadt vielfältige Stimmen in Entscheidungsprozesse einbindet. Erstmals sind auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums.

Die Erweiterung des Beirats von neun auf dreizehn Sitze spiegelt das Bestreben wider, die Bevölkerung der Stadt besser abzubilden. Die Mitglieder wurden von lokalen Einrichtungen, Organisationen und Interessenverbänden nominiert, bevor sie in der letzten Sitzung des Stadtrats offiziell gewählt wurden.

Während der dreistündigen konstituierenden Sitzung wählte der Beirat Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, zur neuen Vorsitzenden. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule wurde zu ihrer Stellvertreterin bestimmt. Zudem entsandte die Gruppe Vertreter:innen in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in politischen Debatten berücksichtigt werden.

Einer der ersten bedeutenden Beschlüsse des Beirats war die Verabschiedung eines aktualisierten Aktionsplans Inklusion. Dieser wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur endgültigen Abstimmung vorgelegt.

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Der erweiterte Inklusionsbeirat hat seine Arbeit mit einer klareren Struktur und breiterer Repräsentation aufgenommen. Der neue Aktionsplan, sobald verabschiedet, wird die Grundlage dafür bilden, wie die Stadt die Belange von Menschen mit Behinderungen in ihre Politik integriert. Durch die Entsendung von Mitgliedern in zentrale Gremien erhalten diese Stimmen nun direkten Einfluss auf lokale Entscheidungen.

Quelle