85-Jähriger in Mainz-Gonsenheim durch falsche Puppen-Käuferinnen beraubt
Theo Schmitz85-Jähriger in Mainz-Gonsenheim durch falsche Puppen-Käuferinnen beraubt
85-Jähriger in Mainz-Gonsenheim um Schmuck und Wertsachen im Wert von mehreren hundert Euro beraubt
Ein 85-jähriger Mann aus Mainz-Gonsenheim wurde am Montag, dem 15. September, von zwei unbekannten Frauen um Schmuck und Wertgegenstände im Wert von mehreren hundert Euro bestohlen. Die Täterinnen hatten sich auf eine Zeitungsannonce des Opfers gemeldet, in der er Puppen zum Verkauf anbot. Der Diebstahl ereignete sich, als der Senior eine der Verdächtigen kurzzeitig allein in seinem Wohnzimmer ließ.
Der Vorfall begann damit, dass der Geschädigte eine Anzeige aufgab, in der er Puppen zum Verkauf anbot. Eine Frau zwischen 30 und 40 Jahren kontaktierte ihn und vereinbarte einen Besuch. Sie erschien in Begleitung einer jüngeren Person, vermutlich ihrer Tochter, die auf 12 bis 14 Jahre geschätzt wird.
In der Wohnung zeigte die Verdächtige jedoch kein Interesse an den Puppen. Stattdessen fragte sie nach Schmuck und Münzen. Der Mann führte sie daraufhin in sein Schlafzimmer, um ihr den Schmuck und die Manschettenknöpfe seiner Frau zu zeigen – während das jüngere Mädchen unbeaufsichtigt im Wohnzimmer blieb.
Die Täterin wird als etwa 165 cm groß, von durchschnittlicher Statur, mit dunkelblonden bis hellbraunen Haaren und einer relativ dunklen Hautfarbe beschrieben. Während der Ablenkung wurden zwei Anstecknadeln und ein Paar Manschettenknöpfe entwendet. Der Gesamtwert des Diebesguts beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
Die Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen, bei denen gefälschte Zeitungsannoncen für Teppiche, Schmuck oder Antiquitäten genutzt werden. Die Behörden raten Bürgern dringend davon ab, Fremde in die Wohnung zu lassen oder ihnen Wertgegenstände zu zeigen. Ein plötzliches Desinteresse am angebotenen Artikel sollte Misstrauen wecken.
Die Ermittlungen laufen noch. Die Polizei bittet die Bevölkerung, verdächtige Vorfälle umgehend unter der Notrufnummer 110 zu melden. Anwohner werden erneut zur Vorsicht beim Umgang mit unbekannten Besuchern aufgerufen – insbesondere dann, wenn diese auf private Verkaufsannoncen reagieren. Die gestohlenen Gegenstände konnten bisher nicht sichergestellt werden.






