20.000 Euro für Mentoring-Programm gegen pandemiebedingte Bildungsnachteile in Rheinland-Pfalz
Hannah Brandt20.000 Euro für Mentoring-Programm gegen pandemiebedingte Bildungsnachteile in Rheinland-Pfalz
Mentoring-Programm in Rheinland-Pfalz erhält 20.000 Euro für benachteiligte Kinder nach der Pandemie
Ein Mentoring-Programm in Rheinland-Pfalz hat 20.000 Euro erhalten, um Kinder zu unterstützen, die durch die Pandemie weiterhin benachteiligt sind. Die Förderung stammt von der LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz und richtet sich an Grundschulen im Landkreis Neuwied. Die Initiative "Kein Kind zurücklassen" (engl. No Child Left Behind) bringt ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren mit Schülerinnen und Schülern zusammen – für wöchentliche Einzelgespräche.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der Aufbau von Vertrauen zwischen den Mentor:innen und den Kindern, um deren soziale und kognitive Fähigkeiten zu stärken. Jede Mentorin und jeder Mentor verbringt zwei Stunden pro Woche direkt mit einem Kind in dessen Schule. Ziel ist es, die Lernchancen zu verbessern und einen gerechteren Zugang zu Bildung für diejenigen zu gewährleisten, die ihn am dringendsten benötigen.
Für die 44 aktiven Mentor:innen werden Workshops zu Themen wie sozialer Isolation, Ängsten, Rückzugsverhalten und Verhaltensauffälligkeiten angeboten. Diese Schulungen setzen sich gezielt mit den anhaltenden Folgen der COVID-19-Pandemie für junge Schüler:innen auseinander. Im Landkreis Neuwied unterstützt das Programm derzeit 23 Grundschulen.
Träger der Initiative ist das Netzwerk "keiner darf verloren gehen" e.V., während die LOTTO-Stiftung als wichtiger Partner fungiert. Noch ist unklar, wie viele Schulen und Mentor:innen landesweit eingebunden sind, doch das Projekt strebt eine Ausweitung in ganz Rheinland-Pfalz an.
Die 20.000-Euro-Förderung fließt in die Ausbildung der Mentor:innen sowie in die schulische Begleitung von Kindern mit Bildungsnachteilen. Mit seinem strukturierten Ansatz will das Programm sowohl schulische Fortschritte als auch das emotionale Wohlbefinden der Kinder fördern. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Initiative wächst und immer mehr Schüler:innen in der Region hilft, pandemiebedingte Rückschläge aufzuarbeiten.






